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Apulien Roadtrip: Die schönsten Orte und besten Tipps für deine Rundreise

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Eine wilde Küste, Olivenhaine soweit das Auge reicht und wunderschöne Städte – Apulien ist das perfekte Reiseziel für einen gelungenen Roadtrip in Süditalien. Apulien bildet den „Stiefelabsatz“ Italiens und wird von zwei Meeren umspült – der Adria sowie dem Ionischen Meer. Maritimes Flair ist bei einem Roadtrip durch Apulien somit allgegenwärtig.

Wenn man uns fragt: Apuliens Reize liegen insbesondere auch im Landesinneren. Dort befinden sich nämlich zahlreiche wunderschöne Städte wie etwa die Barockstadt Lecce oder die „Weiße Stadt“ Ostuni. Apulien ist ganz klar nicht nur ein Badereiseziel, sondern viel eher auch kulturell äußerst spannend.

Vielleicht überlegst du, einen Roadtrip durch Apulien zu machen und bist noch auf der Suche nach hilfreichen Tipps für deine Rundreise? Wir haben alle Infos und viele praktische Reisetipps in diesen Blogartikel gepackt, sodass du deinen Roadtrip perfekt planen und vorbereiten kannst.

1. Apulien Roadtrip: Erste Reisetipps im Überblick Das erwartet dich in Apulien Zerklüftete Küste

Die Ostküste Apuliens ist überraschend spektakulär. So spektakulär, dass wir an der Felsformation „Torre Sant’Andrea“ fast schon das Gefühl hatten, an der Great Ocean Road in Australien gelandet zu sein. Nicht umsonst gilt auch die Küstenstraße im Osten südlich von Otranto als die schönste Straße Apuliens. Wunderschöne Barock- und mittelalterliche Städte

Bei einem Roadtrip durch Apulien wirst du unzählige tolle Städte kennenlernen. Da wären etwa die beiden Barockstädte Lecce und Martina Franca. Oder die kleinen mittelalterlichen Städte mit ihren weiß gekalkten Häusern, allen voran Ostuni. Und last but not least: Die (sehr touristische) Trulli-Stadt Alberobello – eines der typischsten Fotomotive Apuliens. „Dolce Vita“

Pizza, Pasta, Gelato, Aperitivo? Sì, per favore! Apulien ist einfach ein Traum, um das süditalienische Lebensgefühl so richtig zu genießen. Die beste Reisezeit für Apulien Zunächst folgt ein wichtiger Tipp, der dich vermutlich nicht überraschen wird: Meide, wenn möglich, die Hochsaison, also die Monate Juli und August!

Das „Problem“: Apulien ist auch unter italienischen Reisenden ein äußerst beliebtes Urlaubsziel und die Strände sind in der Hochsaison nicht selten bis nahezu auf den letzten Zentimeter belagert. Das betrifft ganz besonders die Zeit rund um „Ferragosto“, jenen Feiertag am 15. August.

Hinzu kommt, dass es im Sommer wirklich unglaublich heiß werden kann. Bei 35 Grad und aufwärts sind Städteerkundungen einfach wahnsinnig mühsam. (Und genau das sollte man sich bei einem Roadtrip durch Apulien nicht entgehen lassen.)

Etwas ruhiger und in puncto Temperatur angenehmer wird es dann im September. Wer also unbedingt baden möchte, ist in diesem Monat gut aufgehoben.

Wir persönlich waren Mitte Oktober in Apulien und fanden diese Reisezeit ideal. Wir hatten untertags Temperaturen um die 20 bis 23 Grad. Es war etwas frischer als erwartet, aber strahlend sonnig. Natürlich kann man aber im Oktober immer auch schon etwas Pech mit dem Wetter haben – das bitte unbedingt berücksichtigen. Ebenfalls möglich ist natürlich eine Rundreise im Frühling, etwa im Mai oder Juni.

Hinweis: Olivenbaumsterben in Apulien Olivenbäume prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild in Apulien. Über 60 Millionen (!) sollen es sein. Seit 2013 ereilt die Olivenbäume Apuliens allerdings ein trauriges Schicksal. Seither wütet nämlich ein Bakterium („Xylella fastidiosa“) in Apulien. Es blockiert den Wasser- und Nährstofftransport innerhalb des Baums und lässt ihn regelrecht verdursten.

Für die Region ist es eine Tragödie. Die Olivenbauern können teilweise nur dabei zusehen, wie ihre uralten Bäume zugrunde gehen – und mit ihnen ihre Lebensgrundlage.

Du wirst als Reisende*r das Olivenbaumsterben Apuliens besonders dann zu Gesicht bekommen, wenn du Richtung Süden fährst. Insbesondere im Salento fanden wir die Lage teils erschreckend.

Mittlerweile versucht man alles, um die Ausbreitung zu stoppen. So wird gesunden Bäumen etwa eine Art „Impfung“ verabreicht. Ob es nützt, wird sich wohl erst mit der Zeit zeigen.

2. Die schönsten Orte in Apulien für deinen Roadtrip In diesem Kapitel stellen wir dir einige der schönsten Orte in Apulien vor und verraten, was dich dort erwartet. Du möchtest lieber wissen, welche genaue Reiseroute (inkl. Übernachtungsstopps) wir empfehlen würden? Dann spring gleich zum nächsten Kapitel.

Lecce Lecce ist in unseren Augen eine der sehenswertesten Städte auf einem Roadtrip durch Apulien. Die Barockstadt sprüht nur so vor eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten. Lecce wird nicht umsonst manchmal als „Florenz des Südens“ bezeichnet.

Besonders eindrucksvoll ist etwa die Piazza del Duomo mit dem gigantischen Dom von Lecce. Ziemlich kurios: Mitten in der Altstadt thront ein Römisches Amphitheater. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert und wurde tatsächlich erst zufällig während Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt.

Wir selbst haben eine Nacht in Lecce verbracht. Wenn du Lecce nur als Tagesausflug besuchen möchtest, würden wir mindestens einen halben Tag empfehlen.

Hier findest du unseren ausführlichen Blogartikel: Lecce Reisetipps

Ostuni Ostuni – die „Weiße Stadt“ – ist in unseren Augen ein Pflicht-Reiseziel auf einer Rundreise durch Apulien. Schon aus der Ferne betrachtet ist Ostuni eindrucksvoll: Das Städtchen mit den weiß gekalkten Häusern thront auf drei Hügeln und ist einfach schön anzusehen.

Auch die Altstadt von Ostuni präsentiert sich ziemlich herausgeputzt. An jeder Ecke warten wunderschöne Fotomotive auf dich. Besonders sehenswert ist etwa die Kathedrale von Ostuni und der „Arco Scoppa“, ein historischer Brückenbogen.

Wir haben auf unserem Roadtrip zwei Nächte am Rande von Ostuni verbracht und von dort aus die Stadt sowie andere Reiseziele erkundet. Ostuni ist relativ klein, für eine Stadtbesichtigung empfehlen wir mindestens zwei Stunden. Wichtig zu wissen: Ostuni ist ziemlich touristisch.

Hier gelangst du zu unserem ausführlichen Reisebericht: Ostuni Tipps

Valle d’Itria Im Valle d’Itria (Itria-Tal) findest du das wohl berühmteste Fotomotiv Apuliens: die sogenannten Trulli. Wie Zipfelmützen ragen die winzigen, weiß gekalkten Rundhäuser aus der Landschaft hervor.

Die „Trulli-Hauptstadt“ Apuliens ist ganz klar Alberobello. Nur hier bestehen ganze Stadtviertel aus den charakteristischen Kegelhäusern. Wie du vermutlich schon denken kannst, zieht Alberobello Reisende magisch an. Das Städtchen ist daher wirklich wahnsinnig touristisch.

Ebenfalls sehr sehenswert im Valle d’Itria sind Martina Franca und Locorotondo. Wir haben das Valle d’Itria im Rahmen eines Tagesausflugs besucht und hatten so genügend Zeit für die einzelnen Orte.

Hier geht’s zu unserem ausführlichen Artikel: Valle d’Itria Reisetipps

Alberobello Martina Franca Polignano a Mare Das Küstenstädtchen Polignano a Mare zählt wohl zu den meistfotografierten Orten Apuliens und sollte auf deinem Roadtrip durch Apulien nicht fehlen. Polignano thront am Rande einer Steilküste und ist wirklich spektakulär anzusehen. Hier befindet sich auch einer der bekanntesten Strände Apuliens, der Lama Monachile.

Die Altstadt von Polignano am Mare ist ganz hübsch, das Highlight sind hier aber in unseren Augen die vielen Aussichtspunkte, von denen du immer unterschiedliche Perspektiven auf die Küste und die Stadt erhältst.

Wir selbst haben Polignano a Mare als Ausflug besucht und vor Ort etwa fünf Stunden (allerdings inkl. Abendessen) verbracht. Ansonsten würden zwei bis Stunden auch reichen. Mehr Zeit benötigt es unserer Meinung nach nicht, zumal in Polignano immer sehr viel los ist.

Hier gelangst du zu unserem ausführlichen Artikel: Polignano a Mare & Monopoli

Monopoli Mit seinen weiß gekalkten Häusern, den hübschen Gässchen und vielen Kakteen zählt Monopoli sicherlich zu den schönsten Küstenstädten Apuliens.

In Monopoli sind es gar nicht so sehr die eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten, die das Städtchen besonders machen, sondern viel eher das entspannte Flair. Sehenswert sind etwa der Stadtstrand, die Kathedrale und der alte Hafen („Porto Vecchio“). Die Altstadt von Monopoli ist klein und überschaubar, zwei bis drei Stunden reichen für einen Rundgang locker aus.

In diesem Artikel findest du weitere Tipps: Polignano a Mare & Monopoli

Otranto Otranto liegt ebenfalls am Meer, genauer gesagt am sogenannten Salento, der südlichsten Region Apuliens. Die Hafenstadt hat uns mit ihrem gemütlichen Flair sofort zugesagt.

In Otranto thront auch eine der bekanntesten Kirchen Apuliens, die Basilica Cattedrale di Santa Maria Annunziata. Sie ist für ihr Bodenmosaik aus dem 12. Jahrhundert bekannt. Ebenfalls sehr empfehlen können wir einen Spaziergang über die Promenade zum Stadtstrand von Otranto.

In unserem Salento-Artikel findest du noch mehr Informationen zu Otranto: Salento Reisetipps

Gallipoli An der Westküste des Salento liegt das hübsche Hafenstädtchen Gallipoli. Wie in vielen anderen Städten Apuliens erwartet dich auch in Gallipolis Altstadt ein Labyrinth aus schmalen Gässchen.

Wir waren zum Sonnenuntergang hier. Den kannst du am Stadtstrand (Spiaggia della Purità) nämlich bestens bestaunen. Gallipoli ist ziemlich überschaubar, sodass etwa zwei Stunden für einen Besuch ausreichen.

In unserem Salento-Artikel findes du noch mehr Informationen zu Gallipoli: Salento Reisetipps

Bari Last but not least: Bari – Apuliens Hauptstadt (und größte Stadt). Die meisten Reisenden landen in Bari (hier befindet sich der wichtigste Flughafen Apuliens), insofern bietet es sich natürlich an, die Stadt auf einem Roadtrip durch Apulien zu besuchen.

Bari ist etwas anders als andere apulische Städte. Größer, lauter und an vielen Ecken der Altstadt bröckelt der Putz schon gewaltig. Wer ins süditalienische Leben eintauchen möchte, ist in Bari richtig. Einheimisches Flair statt Souvenirstände ist die Devise.

Wir selbst haben nicht in Bari übernachtet, sondern „nur“ einen Tagesausflug gemacht und würden es jederzeit wieder so handhaben. Für deinen Besuch würden wir mindestens einen halben Tag empfehlen – es gibt viel zu sehen.

Hier gelangst du zu unserem ausführlichen Artikel: Bari Tipps

3. Reiseroute: Tipps zur Routenplanung Vielleicht geht es dir so wie uns vor unserer Reise, und du hast keine Ahnung, welche Orte in Apulien sich zum Übernachten eignen und wie viel Zeit du jeweils vor Ort verbringen sollst? Verstehen wir zu gut.

Die Sache ist die: Es gibt kein richtig oder falsch und die Wahl der konkreten Reiseroute ist natürlich immer auch eine Geschmackssache. Wir haben uns nach langer Recherche für untenstehende Route entschieden und würden auch retrospektiv nichts daran ändern.

Matera: 2 Nächte Ok, kurze Verwirrung: Matera gehört gar nicht zu Apulien. Die spektakuläre Felsenstadt in der Region Basilikata ist aber dermaßen eindrucksvoll, dass wir dir nur wärmstens empfehlen würden, den Umweg auf deinem Roadtrip durch Apulien in Kauf zu nehmen.

Unser Hoteltipp: Ai Maestri Rooms & Cafe

Ausführlicher Blogartikel: Matera Tipps

Lecce: 1 Nacht Von Matera ging es für uns in die Barockstadt Lecce (Fahrzeit ca. 2 Stunden 15 Minuten). Wir waren froh, hier eine Übernachtung eingeplant zu haben. Du könntest die Stadt allerdings auch als Tagesausflug (siehe nächster Stopp) besuchen.

Unser Hoteltipp: Palazzo Bignami

Ausführlicher Blogartikel: Lecce Tipps

Salento: 2-3 Nächte Der nächste Stopp auf unserem Roadtrip war der südliche Zipfel Apuliens namens Salento. (Genau genommen gehört auch Lecce schon dazu.) Von hier aus erkundeten wir beispielsweise Gallipoli, Otranto und natürlich die spektakuläre Küstenstraße zwischen Otranto und Santa Maria di Leuca.

Unser Unterkunftstipp: Masseria Corte degli Aromi

Ausführlicher Blogartikel: Salento Reisetipps

Ostuni: 2 Nächte Nun geht es wieder in den Norden, genauer gesagt in die wunderschöne Stadt Ostuni. Ostuni ist ein Juwel, die Landschaft rundherum wunderschön und last but not least eine super Homebase für Ausflüge ins Valle d’Itria (Alberobello).

Unser Unterkunftstipp: Masseria Dagilupi

Ausführlicher Blogartikel: Ostuni Tipps

Putignano: 2 Nächte Für den letzten Stopp unseres Roadtrips waren wir auf der Suche nach einem Ort, um Bari, Polignano und Monopoli zu erkunden – und landeten im verschlafenen Städtchen Putignano. Für uns war’s perfekt so.

Unser Unterkunftstipp: Dimora Clementina

Ausführliche Blogartikel: Bari | Polignano & Monopoli

Noch ein Hinweis zur Routenplanung Wie du vielleicht gemerkt hast, wollten wir möglichst viele Ecken Apuliens entdecken – unser Reisetempo war daher recht zügig. Dir ist das viele Ortswechseln zu stressig? Dann würden wir dir empfehlen, zwei Homebases zu suchen: Einmal im Süden (Salento) sowie einmal etwas nördlicher, z.B. in der Gegend rund um Ostuni.

4. Übernachten in Apulien: Unsere Unterkunfts-Tipps Besonderheit in Apulien: Masseria & Trulli-Hotel Sobald du anfängst, für deine Rundreise nach Unterkünften in Apulien zu recherchieren, wird dir ein Wort besonders ins Auge springen: Masseria. Eine Masseria ist eine Besonderheit in Apulien und bezeichnet einen historischen, meist wunderschön renovierten Gutshof – meist sind es alte Bauernhöfe oder auch Ölmühlen.

Zahlreiche Masserie (= im Italienischen der Plural von Masseria) wurden zu touristischen Unterkünften umgebaut. Viele davon sind richtig hipp und haben sich dank des minimalistischen Designs zu „Instagram-Hotspots“ entwickelt.

Kleiner Tipp: Achte bei der Auswahl der Masseria unbedingt auch auf die Bewertungen. Gerade alte Häuser sind, wie du dir vermutlich vorstellen kannst, anfällig für Feuchtigkeit.

Ebenfalls eine Besonderheit sind Trulli-Hotels, also Hotels, welche in den berühmten apulischen runden Steinhäusern untergebracht sind. Hier gibt es sowohl größere Anlagen als auch kleine Ferienwohnungen.

Tipps für Unterkünfte in Apulien Masseria Corte degli aromi (Salento) Eine luxuriöse Masseria im Süden des Salento. Jede Suite ist komplett individuell eingerichtet. In puncto Ausstattung fehlt es an nichts. Perfekte Lage, um den Salento zu erkunden.

Hier kannst du die Unterkunft buchen: Masseria Corte degli Aromi

Palazzo Bignami (Lecce) Solltest du auf deinem Roadtrip in Lecce übernachten wollen, können wir dieses familiär geführte Bed & Breakfast sehr empfehlen. Die Lage ist optimal, das Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso.

Hier kannst du die Unterkunft buchen: Palazzo Bignami

Masseria Dagilupi (Ostuni) Eine kleine, mit viel Liebe geführte Masseria, die sich in absoluter Ruhelage inmitten von hunderten Olivenbäumen befindet. Ausgezeichnetes Frühstück und ein sehr zuvorkommendes Gastgeber-Paar.

Hier kannst du die Unterkunft buchen: Masseria Dagilupi

Dimora Clementina (Putignano) Ein Juwel einer Unterkunft im kleinen Städtchen Putignano. Wir haben von hier aus verschiedene Reiseziele wie etwa Bari, Monopoli und Polignano erkundet.

Hier kannst du die Unterkunft buchen: Dimora Clementina

Masseria Dagilupi Masseria Corte degli aromi Dimora Clementina Palazzo Bignami 5. Anreise & Transport: Mietwagen-Infos & Tipps Anreise nach Apulien Der wichtigste Flughafen Apuliens befindet sich in Bari. Von vielen Städten im deutschsprachigen Raum gibt es Direktverbindungen (u.a. Wien, Frankfurt, Berlin und vielen mehr).

Hier kannst du nach günstigen Flügen suchen: Skyscanner

Alternativ kannst du auch mit dem Zug fahren, wobei die Anreise mit etwa 20 Stunden eher etwas für Slow-Traveller ist. Mit dem eigenen Auto würden wir persönlich nicht nach Apulien reisen. Die Gefahr von Diebstahl/Einbruch wäre uns hier dann doch zu hoch.

Mietwagen buchen in Apulien Der erste wichtige Tipp: Achte bei der Mietwagenbuchung unbedingt darauf, eine Vollkaskoversicherung mitzubuchen – und zwar ohne Selbstbeteiligung oder mit Erstattung der Selbstbeteiligung seitens des Vermieters.

Der Grund: Auch wenn du auf deinem Roadtrip noch so sehr aufpasst, kann selbst ein unverschuldeter Schaden (z.B. deines geparkten Autos) leicht passieren. Und wenn es keinen Schuldigen gibt, dann bleibst du einfach auf den Kosten sitzen.

Wir buchen unseren Mietwagen gerne über Sunny Cars. Das Praktische: Dort ist bereits ein Vollkaskoschutz dabei. Sunny Cars ist eine Vergleichsplattform, d.h. du buchst über Sunny Cars und holst dein Auto dann bei einem lokalen Vermieter (z.B. Hertz) ab.

Bei der Wahl der Mietwagenklassen empfehlen wir: So klein wie möglich, aber groß genug, um dein Gepäck vollständig (und nicht sichtbar) im Kofferraum verstauen zu können. Wir hatten einen Fiat 500X, also einen etwas größeren Fiat 500. Im Kofferraum war Platz für einen großen Koffer sowie einen Handgepäckskoffer.

Verkehr auf den Straßen & Straßenverhältnisse Was wir jetzt schreiben, wird dich nicht freuen: JA, auf Süditaliens Straßen herrschen tatsächlich andere Gegebenheiten. Die Fahrweise der Menschen ist (anders kann man es nicht beschreiben) chaotisch, offensiv und oft nicht ganz regelkonform.

Man muss somit leider immer damit rechnen, dass andere Fahrteilnehmer*innen plötzlich Dinge machen, die in Deutschland oder Österreich sehr unüblich wären – etwa waghalsige Überholmanöver starten. Und so beschlich uns auch etwa das Gefühl, Stoppschilder in Apulien wären maximal eine Empfehlung.

Die Straßenverhältnisse selbst sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Oder mit anderen Worten: Auf Schlaglöcher solltest du vorbereitet sein und auch darauf, oft durchgeschüttelt zu werden. Die meisten Straßen sind zwar holprig, aber wenigstens asphaltiert. Schotterstraßen mussten wir auf unserem Roadtrip kaum bezwingen. Und natürlich gibt es auch Ausnahmen: Die Hauptrouten zwischen den großen Städten sind in gutem Zustand.

Bei all den negativen Aspekten: Lass dich bitte nicht allzu sehr verrückt machen. Wer halbwegs geübt ist, defensiv und aufmerksam fährt, der wird sich im Verkehr Apuliens bestimmt bald gut zurecht finden.

Schnellstraße in Apulien Unser Fiat 500X Mietauto 6. Sicherheit: Tipps für einen sicheren Roadtrip Wer einmal beginnt, zur Sicherheit in Apulien zu recherchieren, wird ziemlich schnell über Probleme wie Autodiebstahl und Autoeinbruch stoßen. Wir wollen hier auch gar nichts schönreden: Natürlich stehen diese Dinge an der Tagesordnung und mit etwas Pech kannst auch du davon betroffen sein. (Nicht umsonst bekommt man in Apulien gleichzeitig mit dem Mietwagen auch einen Folder mit Sicherheitstipps ausgehändigt!)

Allerdings: Die Chance, dass dir (so wie auch uns) nichts passiert, ist immer noch höher. Insofern können wir nur den Tipp geben: Entspann dich, beachte ein paar Sicherheitsempfehlungen und hoffe auf etwas Glück. Viel mehr kannst du nicht machen. Hier ein paar Punkte, die wir auf unserer Reise beachtet haben:

Lass Wertgegenstände niemals im Auto (auch nicht im Handschuhfach!). Und trage sie immer gut geschützt, möglichst eng am Körper. Heißt zum Beispiel: Die hintere Hosentasche ist tabu.Wir persönlich haben darauf geachtet, niemals mit vollem Kofferraum einen Zwischenstopp in einer Stadt zu machen. Sprich: Wir haben immer erst eingecheckt und sind anschließend (mit leerem Auto) weitergefahren.Immer (manuell) checken, ob das Auto gut versperrt und alle Fenster geschlossen sind.Geparkt haben wir meist an größeren Parkplätzen, aber sehr oft auch direkt an der Straße. Wenn man in puncto Sicherheit einen Vorteil haben möchte, muss der Parkplatz/das Parkhaus schon videoüberwacht sein. 7. Karte für deinen Roadtrip: Alle Orte in Apulien auf einen Blick Damit du dir über die Lage der schönsten Orte Apuliens einen besseren Überblick verschaffen kannst, haben wir dir in dieser Karte noch unsere Highlights eingezeichnet. Auch unsere Hotel-Tipps sind hier vermerkt. Wir wünschen dir einen wunderschönen Roadtrip!

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Hast du schon einmal eine Rundreise durch Apulien gemacht? Was waren die schönsten Orte und Stopps deines Roadtrips? Vielleicht möchtest du noch weitere Tipps ergänzen oder hast Fragen zur Planung deiner Reise? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.